Rasen neu anlege – Schritt-für-Schritt-Anleitung

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Rasen neu anlegen
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Rasen neu anlegen – Darauf kommt es an

Beim Anlegen eines neuen Rasens ist die sorgfältige Vorbereitung des Bodens entscheidend: Er muss umgegraben, von Steinen und Unkraut befreit und glatt geharkt werden. Wählen Sie eine Rasensamenmischung, die zu Ihrem Klima und der Nutzung des Rasens passt. Die Aussaat sollte gleichmäßig und idealerweise bei feuchtem, aber nicht nassem Wetter erfolgen.

Nach der Aussaat ist es wichtig, den Boden feucht zu halten, aber nicht zu überwässern, bis die Samen keimen und der Rasen anfängt zu wachsen. Regelmäßiges Mähen und Düngen fördern zudem ein dichtes Wachstum und die Gesundheit des Rasens. Wir werden dir Schritt-für-Schritt erklären, wie du einen perfekten, neuen Rasen anlegen kannst.

 

Wann sollte ein neuer Rasen angelegt werden?

Ein neuer Rasen sollte idealerweise in der Wachstumsphase der Gräser angelegt werden, damit die Samen optimal keimen und wachsen können. Dies ist in der Regel im Frühjahr oder Frühherbst der Fall, abhängig von Ihrem Klima.

  1. Frühjahr: Die Aussaat im Frühjahr erfolgt üblicherweise zwischen April und Juni, sobald die Bodentemperaturen konstant über 10°C liegen. In dieser Zeit beginnen die Gräser aktiv zu wachsen, was die Keimung und Etablierung des Rasens unterstützt.
  2. Herbst: Die beste Zeit für die Rasenaussaat im Herbst ist zwischen August und September. Die Bodentemperatur ist immer noch warm genug für die Samenkeimung, und die kühleren Temperaturen reduzieren die Verdunstung von Wasser, was die Bewässerung effizienter macht. Zudem gibt es in dieser Jahreszeit in der Regel weniger Unkrautwachstum, das mit dem jungen Rasen konkurrieren könnte.

Es ist wichtig zu vermeiden, im Hochsommer oder Winter einen Rasen anzulegen, da extreme Temperaturen und mögliche Frostbedingungen die Keimung und das Wachstum der Gräser stark beeinträchtigen können. Im Sommer ist es zwar grundsätzlich möglich einen Rasen anzulegen, jedoch muss hier genau auf die erhöhte Bewässerung geachtet werden, damit der junge Rasen überleben kann.

Welchen Einfluss hat der Boden auf den Rasen?

Ein guter Boden für einen neuen Rasen sollte eine Reihe von Eigenschaften aufweisen, die optimale Bedingungen für das Wachstum und die Entwicklung von Gras bieten:

  1. Ausgewogene Bodenstruktur: Ein idealer Boden hat eine ausgewogene Mischung aus Sand, Schluff und Ton, bekannt als Lehmsandboden. Diese Struktur fördert die Drainage und ermöglicht gleichzeitig eine angemessene Wasserspeicherung. Sie unterstützt zudem die Belüftung des Bodens und die Durchwurzelung des Rasens.
  2. Angemessener pH-Wert: Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 ist ideal für die meisten Grasarten, da er eine optimale Nährstoffaufnahme ermöglicht. Ein Boden-pH außerhalb dieses Bereichs kann zu Nährstoffblockaden führen, die das Wachstum und die Gesundheit des Rasens beeinträchtigen. Bei sauren Böden hilft es, den Rasenboden zu kalken und so den pH-Wert zu erhöhen.
  3. Gute Drainagefähigkeit: Ein guter Rasenboden sollte überschüssiges Wasser effizient ableiten können, um Staunässe und die damit verbundenen Wurzelkrankheiten zu vermeiden. Gleichzeitig sollte der Boden in der Lage sein, genügend Feuchtigkeit zu speichern, um den Rasen zwischen den Bewässerungen zu versorgen. Bei sehr lehmigen Böden ist es ratsam den Rasenboden vorher zu sanden.
  4. Hoher Gehalt an organischer Substanz: Organisches Material, wie Kompost oder verrotteter Mist, verbessert die Bodenstruktur, fördert die Aktivität von Bodenorganismen und erhöht die Nährstoffverfügbarkeit. Ein hoher Gehalt an organischer Substanz unterstützt zudem die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens.
  5. Ausreichende Nährstoffe: Ein guter Boden enthält ausreichende Mengen an essenziellen Nährstoffen wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die für das Wachstum und die Gesundheit des Rasens notwendig sind. Ein Bodentest kann Aufschluss über den Nährstoffgehalt geben und die Grundlage für eine gezielte Düngung bilden.
  6. Lebendige Bodenbiologie: Ein gesunder Boden beherbergt eine Vielzahl von Mikroorganismen, die zur Bodengesundheit beitragen. Diese Organismen helfen, organische Materie abzubauen, verbessern die Bodenstruktur und unterstützen den Nährstoffkreislauf.

Um sicherzustellen, dass ein Boden diese Eigenschaften aufweist, kann eine Bodenuntersuchung vor der Anlage des Rasens hilfreich sein. Basierend auf den Ergebnissen können Maßnahmen wie Bodenverbesserungen oder die Anpassung des pH-Wertes durchgeführt werden, um optimale Bedingungen für den neuen Rasen zu schaffen.

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Der richtige Dünger für den neuen Rasen

Der richtige Rasendünger für einen neuen Rasen sollte eine ausgewogene Mischung essenzieller Nährstoffe enthalten, die das Keimen der Samen und das frühe Wachstum der Gräser unterstützen. Die wichtigsten Nährstoffe in Rasendüngern sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K), die oft als N-P-K-Verhältnis auf den Düngemittelpackungen angegeben werden. Hier ist, was jeder dieser Nährstoffe bewirkt und warum sie für einen neuen Rasen wichtig sind:

  1. Stickstoff (N): Stickstoff ist entscheidend für das Blattwachstum und verleiht dem Rasen seine grüne Farbe. Er fördert das schnelle Wachstum und die Dichte des Rasens. Für einen neuen Rasen ist es wichtig, einen Dünger mit einem angemessenen Stickstoffgehalt zu wählen, um ein kräftiges Wachstum zu unterstützen, aber ohne das Risiko von Verbrennungen oder übermäßigem Wachstum, das die jungen Pflanzen schwächen könnte.
  2. Phosphor (P): Phosphor unterstützt die Entwicklung des Wurzelsystems und ist besonders in den frühen Wachstumsphasen eines Rasens wichtig. Ein Dünger mit einem höheren Phosphorgehalt ist vorteilhaft für die Etablierung neuer Gräser, da er hilft, starke Wurzeln zu bilden, die für die Wasseraufnahme und die Nährstoffversorgung essenziell sind.
  3. Kalium (K): Kalium trägt zur allgemeinen Pflanzengesundheit bei und hilft den Gräsern, Stress zu bewältigen, einschließlich Trockenheit, Kälte und Krankheiten. Es stärkt die Zellwände, verbessert die Wasseraufnahme und unterstützt die Nährstoffverarbeitung.

Für einen neuen Rasen empfiehlt es sich, einen Starterdünger zu verwenden, der speziell für die Bedürfnisse von neu ausgesätem Rasen oder neu verlegtem Rollrasen formuliert ist. Diese Dünger haben oft ein höheres Verhältnis an Phosphor im Vergleich zu Stickstoff und Kalium, um die Wurzelentwicklung zu fördern.

Es ist außerdem wichtig, den Dünger gemäß den Anweisungen auf der Verpackung korrekt anzuwenden, um eine Überdüngung zu vermeiden, die den jungen Rasen schädigen könnte. Eine Bodenanalyse vor der Düngung kann hilfreich sein, um den genauen Nährstoffbedarf zu ermitteln und die Düngerwahl entsprechend anzupassen.

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Welche Rasensorte eignet sich für den neuen Rasen?

Für den neuen Rasen stehen eine Reihe verschiedener Rasensorten zur Auswahl, die unterschiedliche Anforderungen und Eigenschaften haben. Die Auswahl der geeigneten Rasensamen ist entscheidend für die Etablierung und langfristige Gesundheit des Rasens. Die Auswahl sollte deshalb basierend auf dem Klima, der Bodenbeschaffenheit, der vorgesehenen Nutzung und dem gewünschten Wartungsniveau erfolgen. Hier sind Schlüsselüberlegungen, die dir helfen, die richtigen Rasensamen für deinen neuen Rasen auszuwählen:

  1. Klima: Wählen Sie Grassorten, die gut an Ihr lokales Klima angepasst sind. Es gibt grundsätzlich zwei Grasarten: Cool-Season-Gräser, die in kühleren Klimazonen gedeihen, und Warm-Season-Gräser für wärmere Gebiete. Cool-Season-Gräser wie Rotschwingel, Wiesenrispe und Kentucky Bluegrass eignen sich für kühlere Klimazonen, während Warm-Season-Gräser wie Zoysia und Bermuda in wärmeren Klimazonen gut wachsen. Angesichts des Klimawandels machen auch dürreresistente Rasensorten Sinn.
  2. Bodenbeschaffenheit: Prüfen Sie die Bodenbeschaffenheit in Ihrem Garten. Einige Gräser kommen besser mit bestimmten Bodenarten zurecht. Beispielsweise tolerieren einige Gräser trockene, sandige Böden besser, während andere für lehmige Böden geeignet sind.
  3. Sonneneinstrahlung: Berücksichtigen Sie die Lichtverhältnisse in Ihrem Garten. Es gibt Grassorten, die volle Sonne benötigen, während andere im Halbschatten oder sogar im vollen Schatten gedeihen. Wählen Sie entsprechend der Lichtverhältnisse in Ihrem Garten schattenverträgliche oder sonnenliebende Gräser.
  4. Nutzung: Überlegen Sie, wie Ihr Rasen genutzt wird. Benötigen Sie einen Rasen, der starkem Fußverkehr standhält, oder haben Sie vorrangig einen Ziergarten? Sport- und Spielrasenmischungen bieten eine höhere Strapazierfähigkeit für aktive Nutzung, während Zierrasenmischungen oft eine feinere Textur und ein ästhetischeres Erscheinungsbild haben.
  5. Pflegeaufwand: Einige Grassorten benötigen mehr Pflege als andere. Überlegen Sie, wie viel Zeit und Ressourcen Sie für die Rasenpflege aufwenden möchten. Rasengräser, die weniger Dünger, Wasser und Schnitt benötigen, sind ideal für eine pflegeleichte Lösung.
  6. Mischungen und Sortenreinheit: Oft ist es vorteilhaft, eine Mischung verschiedener Grasarten und -sorten zu wählen, um die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Schädlinge und wechselnde Wetterbedingungen zu erhöhen. Achten Sie auf hohe Sortenreinheit und Keimfähigkeit der Samen.

Auswahl von geeigneten Rasensamen

Die Auswahl der richtigen Rasensamen ist ein entscheidender Schritt, um einen gesunden und robusten Rasen zu etablieren, der gut an die spezifischen klimatischen Bedingungen und die Bodenbeschaffenheit deines Gartens angepasst ist. Dabei solltest du verschiedene Faktoren berücksichtigen, darunter das Klima in deiner Region, die Bodenart, die Sonnen- und Schattenverhältnisse in deinem Garten sowie die vorgesehene Nutzung und den Pflegeaufwand des Rasens.

Hier sind einige Richtlinien, wie du basierend auf diesen Kriterien geeignete Rasensamen auswählen kannst:

  1. Klimaanpassung:
  • Cool-Season-Gräser: Rotschwingel, Kentucky Bluegrass, Wiesenrispe
  • Warm-Season-Gräser: Bermuda, Zoysia, St. Augustine, Centipede
  1. Bodenpräferenz:
  • Anpassungsfähig an verschiedene Bodentypen: Rotschwingel, Kentucky Bluegrass
  • Bevorzugt sandige Böden: Bermuda, Zoysia
  • Gedeiht in lehmigen Böden: Wiesenrispe, St. Augustine
  1. Sonnentoleranz:
  • Sonnenliebende Gräser: Bermuda, Zoysia, Kentucky Bluegrass
  • Schattentolerante Gräser: Rotschwingel, St. Augustine, bestimmte Sorten von Wiesenrispe
  1. Nutzung:
  • Spiel- und Sportrasen: Bermuda, Wiesenrispe, Kentucky Bluegrass
  • Zierrasen: Rotschwingel, Zoysia
  • Hochbelastbare Rasenflächen: Bermuda, Kentucky Bluegrass
  1. Pflegeaufwand:
  • Pflegeleicht: Zoysia, Centipede
  • Moderater Pflegeaufwand: Rotschwingel, Kentucky Bluegrass
  • Pflegeintensiv: Bermuda

Zusammenfassend können wir 3 verschiedene Typen von Rasensamen empfehlen: Schattenrasen, dürreresistenter Rasen und Sportrasen. Angesichts des Klimawandels und länger anhaltenden Dürrephasen kann ein entsprechend dürreresistenter Rasen braune Flecken im Rasen vorbeugen.

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Hilfreiche Gartengeräte für das Anlegen des Rasens

Beim Anlegen eines neuen Rasens erleichtern verschiedene Gartengeräte die Arbeit erheblich und tragen zu einem erfolgreichen Ergebnis bei. Hier sind einige essentielle Gartengeräte, die beim Rasenanlegen hilfreich sind:

  1. Spaten oder Gartenhacke: Zum Umgraben des Bodens, um Unkraut und alte Grasnarben zu entfernen und den Boden für die Aussaat vorzubereiten.
  2. Motorhacke oder Bodenfräse: Ideal für größere Flächen, um den Boden zu lockern und fein zu krümeln, was die Aussaat und Wurzelentwicklung unterstützt.
  3. Rechen: Ein Gartenrechen dient dazu, Steine und Pflanzenreste zu entfernen, den Boden zu ebnen und eine feine Krume für die Aussaat zu erzeugen.
  4. Saatroller oder Streuwagen: Diese Geräte helfen, die Samen gleichmäßig und effizient zu verteilen, was für eine gleichmäßige Keimung und Rasenentwicklung entscheidend ist.
  5. Gartenwalze: Nach der Aussaat kann eine Gartenwalze verwendet werden, um den Kontakt zwischen Samen und Boden zu verbessern, was die Keimung fördert.
  6. Bewässerungssysteme oder Gartenschlauch mit Sprühaufsatz: Eine gleichmäßige und angemessene Bewässerung ist nach der Aussaat entscheidend für die Keimung der Samen und die Etablierung des Rasens.
  7. Vertikutierer: Einige Wochen nach der Keimung kann ein Vertikutierer eingesetzt werden, um abgestorbene Pflanzenreste zu entfernen und die Belüftung des Bodens zu verbessern.
  8. Rasenmäher: Sobald der Rasen eine mähbare Höhe erreicht hat, ist ein Rasenmäher unerlässlich, um den Rasen gesund zu halten und ein dichtes Wachstum zu fördern.
  9. Düngerstreuer: Ein Düngerstreuer ist nützlich, um den Dünger gleichmäßig und in der richtigen Menge auszubringen.
  10. Handschuhe und Knieschoner: Schutz für die Hände und Knie ist wichtig, da die Arbeit im Garten oft hart für die Haut und die Gelenke sein kann.

Welcher Rasenmäher ist der beste für einen neuen Rasen?

Ein neuer, junger Rasen ist zunächst empfindlicher als ein Rasen, der schon ein oder zwei Saisons hinter sich hat. Zwar lässt sich ein neuer Rasen mit jedem Rasenmäher mähen, egal ob es sich um einen Akku-Rasenmäher, Spindelmäher oder Mähroboter handelt. Jedoch raten wir die ersten Mähvorgänge mit einem Spindelmäher durchzuführen, da dieser die Grashalme schonender schneidet.

 

Was kostet ein neuer Rasen?

Wenn wir uns nur auf die Anlage eines neuen Rasens durch Aussaat konzentrieren und den Rollrasen außen vor lassen, hier eine angepasste grobe Kalkulation für eine Fläche von 100 Quadratmetern:

  1. Bodenvorbereitung:
    • Bodentest: ca. 30-100 Euro
    • Mieten einer Bodenfräse: ca. 50-100 Euro pro Tag
    • Verbesserungsmaterialien (Kompost, Sand, etc.): ca. 50-150 Euro
  2. Rasensaat:
    • Rasensamen: ca. 200-500 Euro für 100 m²
  3. Düngemittel:
    • Starterdünger: ca. 20-40 Euro für 100 m²
  4. Bewässerung:
    • Bewässerungsequipment: ca. 50-100 Euro
    • Wasserkosten variieren je nach lokalen Tarifen und Wetterbedingungen.
  5. Werkzeuge und Geräte:
    • Miete oder Kauf (Rechen, Walze, Streuwagen, etc.): ca. 50-200 Euro
  6. Arbeitskosten:
    • Selbstausführung: kostenfrei
    • Beauftragung eines Fachmanns: variabel

Gesamtkosten für die Rasenanlage durch Aussaat (ohne Arbeitskosten von Dritten):

  • Gesamtkosten: ca. 400-1090 Euro

Diese Kostenschätzung bietet einen Rahmen, innerhalb dessen sich die tatsächlichen Ausgaben bewegen können, basierend auf der Qualität der Materialien, regionalen Preisunterschieden und der Entscheidung, bestimmte Aufgaben selbst zu übernehmen oder zu delegieren. Für eine genauere Schätzung ist es empfehlenswert, Preise lokal zu vergleichen und gegebenenfalls Angebote von Dienstleistern einzuholen.

FAQ Rasen neu anlegen:

In den ersten Wochen nach der Aussaat ist es wichtig, den Boden konstant feucht zu halten, aber nicht übermäßig nass. Das bedeutet in der Regel, den Rasen täglich zu bewässern, abhängig von den Wetterbedingungen. Sobald der Rasen etabliert ist, kann die Bewässerungshäufigkeit reduziert werden.

Ein Bodentest ist empfehlenswert, da er Aufschluss über den pH-Wert und die Nährstoffzusammensetzung gibt. Mit diesen Informationen kannst du den Boden optimal vorbereiten, indem du bei Bedarf Kalk oder Dünger hinzufügst.

Wähle Rasensamen basierend auf deinem Klima, dem Sonnenlicht in deinem Garten und der Art der Nutzung. Es gibt spezielle Mischungen für schattige Bereiche, trockene Bedingungen, hohe Beanspruchung und mehr.

Rasensamen sollten nicht zu tief eingebracht werden, da sie sonst nicht keimen können. Eine gute Regel ist, die Samen leicht in die obersten 1-2 cm des Bodens einzuarbeiten oder nach dem Aussäen eine dünne Schicht Erde darüber zu streuen.

Warte mit dem ersten Mähen, bis der Rasen eine Höhe von etwa 8-10 cm erreicht hat. Stelle sicher, dass du nicht mehr als ein Drittel der Grashöhe abschneidest, um Stress für die jungen Pflanzen zu vermeiden.

Die beste Methode, Unkraut zu vermeiden, ist die Förderung eines dichten und gesunden Rasens, der Unkraut keinen Platz zum Wachsen lässt. Vermeide es, den Rasen zu kurz zu schneiden, und dünge angemessen, um die Gräser stark und konkurrenzfähig zu halten.

Schritt-für Schritt-Anleitung: Rasen richtig anlegen

Wenn du davon träumst, einen üppigen, grünen Rasen zu haben, der das Erscheinungsbild deines Gartens aufwertet und einen einladenden Raum im Freien schafft, ist die richtige Anlage des Rasens entscheidend. Ein gesunder Rasen beginnt mit einer sorgfältigen Planung und der richtigen Vorbereitung.

Ob du einen bestehenden Rasen erneuern oder einen ganz neuen anlegen möchtest, die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung führt dich durch den Prozess, von der Bodenvorbereitung bis zur Pflege des jungen Rasens.

Mit diesen Tipps kannst du sicherstellen, dass dein Rasen nicht nur gut wächst, sondern auch langfristig gedeiht. Also schnapp dir deine Gartenwerkzeuge, und lass uns beginnen, deinen Traumrasen Wirklichkeit werden zu lassen!

Schritt 1: Boden vorbereiten

  • Entferne Steine, Unkraut und Pflanzenreste.
  • Locke den Boden mit einer Hacke oder einer Bodenfräse bis zu einer Tiefe von etwa 15 cm auf.
  • Ebne die Fläche mit einem Rechen und entferne dabei weitere Rückstände.
  • Verdichte den Boden leicht mit einer Walze und ebne ihn erneut, um eine gleichmäßige Oberfläche zu erhalten.

Schritt 2: Fläche ausreichend düngen

  • Führe einen Bodentest durch, um den Nährstoffbedarf zu ermitteln.
  • Trage einen Starterdünger auf, der reich an Phosphor ist, um das Wurzelwachstum zu fördern.

Schritt 3: Rasensamen aussäen

  • Wähle eine Rasensamenmischung, die zu deinem Klima und der Nutzung des Rasens passt.
  • Verteile die Samen gleichmäßig mit einem Streuwagen oder per Hand.
  • Verwende eine Walze, um den Samen leichten Bodenkontakt zu gewährleisten.

Schritt 4: Boden ausreichend und regelmäßig wässern

  • Bewässere den Boden unmittelbar nach der Aussaat sanft, um die Samen nicht wegzuschwemmen.
  • Halte die obersten Bodenschichten konstant feucht, aber vermeide Staunässe, bis die Samen gekeimt haben und der Rasen etabliert ist.

Schritt 5: Neuen Rasen kürzen, mähen und pflegen

  • Warte mit dem ersten Mähen, bis der Rasen eine Höhe von etwa 8-10 cm erreicht hat, und kürze ihn zunächst nur auf ca. 5-6 cm.
  • Mähe regelmäßig, ohne mehr als ein Drittel der Halmlänge abzuschneiden, um Stress zu vermeiden.
  • Führe nach einigen Wochen eine leichte Düngung durch und beobachte den Rasen auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen.

Rasenpflege eines neuen Rasens nach 1 Monat, 6 Monaten und 1 Jahr:

Die Pflege eines neu angelegten Rasens entwickelt sich im Laufe der Zeit, da sich die Bedürfnisse des Rasens verändern, während er reift. Hier ist ein Überblick über die Rasenpflege nach 1 Monat, 6 Monaten und 1 Jahr:

Rasenpflege nach 1 Monat:

  • Bewässerung: Halte den Rasen gleichmäßig feucht, um die Keimung und das Wurzelwachstum zu unterstützen. Je nach Wetterbedingungen kann dies tägliche Bewässerung erfordern, wobei Staunässe vermieden werden sollte.
  • Mähen: Beginne mit dem Mähen, sobald der Rasen die empfohlene Anfangshöhe für die jeweilige Grasart erreicht hat, typischerweise, wenn er etwa 7-8 cm hoch ist. Schneide niemals mehr als ein Drittel der Blatthöhe ab, um Stress zu minimieren.
  • Düngung: Wenn beim Anlegen des Rasens ein Starterdünger verwendet wurde, ist in den ersten Wochen keine weitere Düngung notwendig. Achte auf die Empfehlungen spezifisch für deine Rasenart und die verwendeten Produkte.

Rasenpflege nach 6 Monaten:

  • Bewässerung: Beginne, die Bewässerung zu reduzieren, um tieferes Wurzelwachstum zu fördern. Wasser tief und weniger häufig, um die Wurzeln zu ermutigen, tiefer in den Boden zu wachsen.
  • Mähen: Halte den regelmäßigen Mähplan bei, wobei die optimale Höhe je nach Rasenart beibehalten wird.
  • Düngung: Führe eine Bodenanalyse durch und wende einen geeigneten Dünger an, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen, insbesondere wenn Anzeichen von Nährstoffmangel erkennbar sind.
  • Unkrautbekämpfung: Beobachte den Rasen auf Unkrautbefall und behandele nach Bedarf, wobei auf die Verträglichkeit für jungen Rasen geachtet wird.

Rasenpflege nach 1 Jahr:

  • Bewässerung: Stelle auf ein Bewässerungsregime um, das auf die lokalen Klimabedingungen und die spezifischen Bedürfnisse deines Rasens zugeschnitten ist. Bewässere tief und selten, um die Gesundheit und Dürretoleranz zu fördern.
  • Mähen: Fahre mit regelmäßigem Mähen fort, wobei die für deine Grasart ideale Höhe eingehalten wird.
  • Düngung: Passe die Düngung an die Bedürfnisse deines etablierten Rasens an, basierend auf Bodentests und unter Berücksichtigung der Jahreszeit.
  • Aerifizierung: Wenn der Rasen dicht und gesund ist, kannst du mit dem jährlichen Aerifizierungsprogramm beginnen, um die Bodenstruktur zu verbessern und die Wurzelgesundheit zu fördern.
  • Krankheits- und Schädlingsmanagement: Überwache den Rasen auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingsbefall und greife bei Bedarf ein.

Eine kontinuierliche Beobachtung und Anpassung der Pflegepraktiken an die sich ändernden Bedürfnisse des Rasens ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Rasenpflege und wird dazu beitragen, dass dein Rasen langfristig gesund und robust bleibt.

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